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Die Korrespondenz zwischen Bernoulli, Johann I (1667-1748) und Fardella, Michelangelo (1650-1718)

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Philosoph und Mathematiker; Franziskaner; Studium unter Giovanni Alfonso Borelli in Messina, da-bei Einführung in die galileanisch-cartesianische Philosophie. 1674 Lehrer der Geometrie am Kolleg S. Paolo in Rom, 1676 Mathematikprofessor in Catania. Danach dreijähriger Aufenthalt in Paris, wäh-rend dessen Fardella Malebranche, Arnauld, Lamy und Regis kennenlernte. 1680 Doktor der Theolo-gie in Rom. 1681 Berufung an die Universität Modena. Dort Lehrer der Logik, Physik und Metaphy-sik bis 1684. Nach einer Professur in Capodistria 1687 Übersiedelung nach Venedig, wo er in einen Ketzerprozess verwickelt wurde, bei dem er dank der Unterstützung des Senators Almorò Dolfin frei-gesprochen wurde. Fardella fühlte sich zum evangelischen Glauben hingezogen und äusserte in einem Brief an Leibniz von 1692 den Wunsch, nach Deutschland auszuwandern und zu konvertieren. 1693-1694 hatte er an der Universität Padua den Lehrstuhl für Astronomie und Meteorologie inne, 1699 erhielt er als Nachfolger Carlo Rinaldinis (1615-1698) die Professur für Philosophie. 1709 ging er in der Funktion eines königlichen Theologen und Mathematikers an den Hof von Erzherzog Karl (1685-1740) nach Barcelona. 1707 Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften (gegr. 1700); 1709-1712 in Barcelona; 1713-14 für einige Monate in Padova; Fardella war der wichtigste Vertreter des Cartesianismus in Italien und setzte sich für die Verbreitung der modernen Wissenschaften ein. (Fritz Nagel)
  1. Johann Bernoulli an Michelangelo Fardella. Basel, 14. Februar 1714
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Cited worksBernoulli, Johann I & Fardella, MichelangeloNone
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